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Polen / Radtour Polen / Masuren und Ermland
Begegnungen mit Natur und Kultur
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Besonderes :
  • Besuch der größten Kreuzritter-Ordensburg, der Marienburg
  • Radtour durch die unberührte Natur Masurens und des Ermlands
  • Einblick in die wechselvolle Geschichte Masurens und des Ermlands
  • Fahrt mit dem Schiff über schiefe Ebenen auf dem Oberländischen Kanal
  • Besuch der alten Hansestadt Danzig

 

Mit Rad und Schiff entdecken wir das ursprüngliche Masuren und bewundern während einer Schifffahrt auf dem Oberländischen Kanal ein Meisterwerk europäischer Ingenieurskunst. Wir lassen uns bei dieser Radtour durch Polen in den Bann der berühmten Marienburg der alten Kreuzritter ziehen. Im tausendjährigen Danzig besichtigen wir die wunderschöne Altstadt und unternehmen von hier aus einen Ausflug entlang der Ostseeküste.

Radreisen, Radtouren und Radurlaub in Polen in Masuren - Ermland

Reiseverlauf (12 Tage):

1. Tag: Fahrt mit dem Zug nach Warschau bzw. Olsztyn (232720-232722) (Übernachtung).
2. Tag: Weiterfahrt nach Masuren
Nach dem Frühstück Besichtigung der Warschau Altstadt (bzw. Olsztyn).  Voller scheinbarer Widersprüche zeigt sich die Hauptstadt Polens, spannend sind die Kontraste, innerhalb derer die Metropole pendelt. Rund um das Zentrum ein pulsierendes und prosperierendes Wirtschaftszentrum, traditionsbewusst in der Altstadt, elegant und stolz auf den Königstrakt. Anschließend Busfahrt nach Pisz/Johannisburg und erste kleine Radtour durch die Johannisburger Heide.  Radstrecke: 15 km
3. Tag: Kanutour auf dem unberührten Fluss Pisa
Wir fahren auf dem Fluss Pisa bis Działdowo durch das urwüchsige Kurpie-Waldgebiet. Der Fluss fließt in großen Mäandern durch Wald- und Wiesegebiete – am Ufer können mit etwas Glück z.b. Eisvögel beobachtet werden. In Działdowo erwartet uns unser Minibus, der uns zurück nach Pisz bringt. Kajakstrecke ca. 16 km. Transfer ca. 20km.
4. Tag: Der Sniardwy-See – Masurens größter See
Mit einem Raddampfer fahren wir bis zur Schleuse nach Karwik. Unsere Radtour führt entlang des Śniardwy/Spirdingsees, des mit 140 qm² größten See Masurens. Von Kwik aus fahren wir unter anderem auf einer Allee aus gestutzten weißen Weiden bis nach Nowy Guty – ein Dorf, das von vielen als die am schönsten gelegene Siedlung in Masuren betrachtet wird. Weiter geht es entlang an mehreren Rinnenseen nach Rydzewo. Hier steigen wir um auf ein Schiff und fahren weiter bis zur Hafenstadt Giżycko/Lötzen. Im Sommer bestimmen vor allem die Segler das Gesicht Giżycko. Besuchen Sie doch mal am Abend den lebendigen Hafen.  Radstrecke: 45 km, Schifffahrt: 14 km/2 Std.
5. Tag: Alte Schlösser und Burgen
Heute Morgen fahren wir zunächst mit dem Schiff über den Kisajno-See nach  Sztynort zum ehemaligen Schloss der Familie Lehndorff. Die Ruine des ehemaligen repräsentativen Barockschlosses liegt in dem verwilderten Schlosspark – zu dem Gelände führt eine beeindruckende Allee mit hundertjährigen Eichen, die heute unter Naturschutz stehen. Mit dem Rad fahren wir entlang an mehreren Seen bis  nach Ryn/Rhein. Die kleine Stadt Ryn wird dominiert von einer Burganlage – der zweitgrößten Ordensburg Europas – aus dem 14. Jahrhundert, welche auf einem Hügel über dem Seeufer thront. Heute befindet sich in der Burganlage ein 4-Sterne-Hotel im mittelalterlichen Stil. Von Ryn aus Transfer  zum Hotel in der Nähe von Mikołajki. Radstrecke 58 km, Schifffahrt: 7,5 km/1 Std.
6. Tag: Mikolajki – die masurische Sommerhauptstadt
Wir radeln entlang der Tałty-Gewässer in die pulsierende Hafenstadt Mikołajki/Nikolaiken – eine Stadt, die an der Kreuzung der Wasserwege von Norden nach Süden, und der Straßen von Osten nach Westen liegt. Wegen ihrer malerischen Lage wurde sie von den einstigen Einwohnern auch das „masurische Venedig“ genannt. Von Mikołajki aus weiter per Rad entlang des Mikołajki-Sees nach Krutyń . Unterwegs kommen wir vorbei in Iznota – eine Festung aus Holz und Stein an der Mündung der Krutynia in den Beldany-See erinnert an den pruzzischen Volksstamm der Galinder. In Kadzidlowo erwartet uns ein liebevoll eingerichtetes masurisches Museum. Wojnowo ist eines der philliponischen Dörfer in Masuren – hier lohnt die Besichtigung des russisch-orthodoxen Klosters. Schließlich erreichen wir Krutyń, ein kleines masurisches Dorf mit vielen Holzhäusern. Radstrecke: ca. 54 km
7. Tag: Durch weite Wälder und über sanfte Hügel
Radtour durch das Reservat „Królewska Sosna“/„Königliche Fichte“ – ein Wald- und Torfschutzgebiet mit über 200 jährigen Kiefern, Stieleichen, Fichten und Birken – und durch eine sanft geschwungene Hügellandschaft nach Szczytno/Ortelsburg. Von Szczytno aus Transfer nach Olsztyn. Olsztyn, die Hauptstadt der Region „Ermland und Masuren“. Wir bummeln durch die frisch restaurierte Olsztyner Altstadt mit einem geschlossenen mittelalterlichen Ensemble und bewundern die Burganlage aus dem 14. Jahrhundert. Anschließend Transfer nach Stare Jabłonki. Radstrecke: 41 km
8. Tag: Mit dem Schiff über Land
Bustransfer nach  Morąg und weiter mit dem Rad bis zum Oberländischen Kanal. Der Oberländische Kanal ist ein technisches Wunderwerk – vor über 100 Jahren gebaut funktioniert die Technik noch heute so wie damals. 100 Höhenmeter werden über 2 Schleusen und 5 geneigten Ebenen, wo die Schiffe auf Wagen über die Wiesen gezogen werden, überwunden. Die Schiffe fahren auf Wagen, die auf Schienen mit Seilen – durch Wasserkraft betrieben – auf die nächste Ebene gezogen werden. Wir fahren mit dem Schiff von Buczyniec bis Elblag – ein  faszinierendes Erlebnis. Das historische Stadtzentrum von Elblag – neben Danzig die zweitgrößte Hansestadt im Osten – kann sich heute nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wieder sehen lassen und dem mittelalterlichen Charakter gerecht werden.  Übernachtung in Elbląg. Radstrecke 27 km. Schifffahrt 5 Std.
9. Tag: Die mächtige Marienburg und alte Mennoniten
Heute erwartet uns eine weitere Attraktion – die größte Ordensburg Europas, die Marienburg. Nach dem Frühstück fahren wir zunächst mit dem Bus nach Malbork.  Malbork ist die einstige Hauptstadt des Deutschen Ordens – hier entstand die größte mittelalterliche Burg, welche Sitz der Hochmeister des Ordens wurde. Heute beherbergt die riesige Wehranlage ein Museum, das sich mit der Geschichte des Deutschen Ordens sowie dem mittelalterlichen Handel und Geldwesen befasst.  Radtour von Malbork auf dem Weg der Mennoniten entlang der Weichsel durch das Große Marienburger Werder. Noch heute zeigen Vorlaubenhäuser und alte Friedhöfe von den Mennoniten die hier seit dem 16. Jhr. lebten. Vor den Tores Danzigs erwartet uns unser Bus und fährt uns zum Hotel in Danzig. Übernachtung in Danzig. Radstrecke: ca. 50 km/Transferstrecke: 45 km
10. Tag:Orgelmusik und Wassermühlen und Danzig, die alte Hansestadt
Nach dem Frühstück bringt uns unser Bus nach Oliwa. Hier besuchen wir den 1680 von Zisterziensern erbauten Dom. Nicht nur der barocke Hochaltar und das Chorgestühl sind sehenswert. Das absolute Highlight ist die Orgel aus dem 18. Jhr. Wenn die 110 Register gezogen und 7876 Pfeifen in Betrieb sind, erschallt der Klang durch das gesamte Kirchenschiff – bei einem Orgelkonzert können wir das selbst erleben. Entlang des Flusses Potok Oliwski unternehmen wir einen Spaziergang (ca. 10 km) – früher standen hier zwanzig Wassermühlen. Einige der Mühlen sind noch heute zu bewundern. In einer alten Wasserschmiede aus dem Ende des 16. Jahrhunderts ist heute ein Museum eingerichtet.
Nachmittags werden wir bei einer geführten Stadtbesichtigung (ca. 2 Stunden) die Danziger Altstadt kennen lernen. Die alte Hansestadt hat viel zu bieten: Backsteingotik, prunkvoll verzierte Fassaden, Patrizierhäuser reicher Händler, eine der größten Kirchen Europas, Bernsteinschmuck, alte Hafenkähne ... Keine Frage – für ihre Offenheit gegenüber polnischen, deutschen und kaschubischen Einflüssen wurde Danzig mit dem Besten der jeweiligen Kultur belohnt.
11. Tag:Von Leuchtturm zu Leuchtturm
Danzig, Sopot und Gdynia – drei Städte, die eine Metropole bilden: Trójmiasto/Dreistadt. Danzig bedeutet Geschichte, Kultur und Wissenschaft, Sopot ist eher ein Strandbad und Gdynia, die jüngste der drei Städte, ist ein Beispiel für Verstädterung des frühen 20. Jahrhunderts. Nach dem Fürhstück Bustransfer nach Gdynia , das sich in den letzten 100 Jahren vom Fischerdorf zum „Fenster zur Welt“ entwickelt hat. Mit dem Rad fahren wir entlang der Ostseeküsten und besuchen unterwegs mehrere Leuchttürme. In Sopot, dem alten Seebadeort besuchen wir zunächst die mit 511 m längste Holzmole Europas. Bei einer Besichtigung des  Leuchtturms haben wir einen herrlichen Ausblick. Nach einem Strandspaziergang fahren wir weiter nach Gdansk.’ Radstrecke: 40km        
12. Tag: Nach dem Frühstück Transfer zum Danziger Bahnhof und Rückfahrt mit der Bahn nach Berlin.
Wohnen
Wir übernachten in guten **/***Hotels. Einige Hotels liegen abseits der Städte in einer wunderschönen Landschaft, andere Hotels sind zentral gelegen, so dass Sie abends auch zu Fuß einen Bummel in die Innenstadt unternehmen können.
Essen
In den Hotels erhalten wir Frühstück und warmes Abendessen. An den ersten beiden Tagen bekommen wir für unsere Mittagessen ein Lunchpaket. Der Fahrer unseres Begleitbusses verwöhnt uns ab dem 4. Tag Mittags mit einem abwechslungsreichen Picknick. Lassen Sie sich von der vielfältigen, schmackhaften polnischen Küche überraschen.
Aktivitäten
Eine abwechslungsreiche Radtour durch Polen mit Etappen zwischen 28 und 68 km in teilweise leicht hügeligem Gelände - bei Bedarf kann auch in den Begleitbus umgestiegen werden. Einige Abschnitte legen Sie mit einem Schiff zurück. Ein umfangreiches Kultur- und Besichtigungsprogramm rundet die Reise ab.
Anreise
Mit dem Zug (EC) von Berlin nach Warschau (Treffpunkt Berlin ca. 14:00 Uhr) bzw. Olsztyn (232720-232722; Treffpunkt Berlin ca. 11:00 Uhr) und von Danzig zurück nach Berlin. Von Warschau bzw. Olsztyn aus Bustransfer nach Masuren.

Karte

 

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