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Wanderstudienreise Vulkanpark Osteifel

Besonderes

  • Auf Traumpfaden durch die schönsten Naturräume der Osteifel
  • Vulkanische Spurensuche zwischen Laacher See und Rheintal
  • Fachwerkdorf Monreal, Kloster Maria Laach & Kaltwasser-Geysir
Preis ab 100.000 € p. Person
Nächster Reisetermin:

Lava, Layen, Wanderlust

Auf Traumpfaden und Waldwegen wandern wir durch die schönsten Naturräume des Vulkanpark Osteifel. Bims, Tuff und Basalt schufen hier eine äußerst vielfältige Landschaft mit zahlreichen Vulkankegeln und ganz besonderen Pflanzen. Während sich auf den Kuppen der landwirtschaftlich genutzten Höhenzüge interessante Trockenrasen ausgebildet haben, sind der Laacher See und tief ins Vulkangestein eingeschnittene Flussläufe wie das Tal der Nette mit schönen alten Buchenwäldern bewachsen.

Standorttour Gruppenreise

Im Preis enthalten p.P.

  •  7 Übernachtungen im DZ mit eigener Dusche/WC in einem kleinen Hotel in Mayen
  •  7x Frühstücksbüffet und 1 Begrüßungs-Abendmenü
  •  6 geführte Ausflüge und Wanderungen lt. Programm
  •  Fahrten mit Bahn und Linienbus lt. Programm
  •  Schifffahrt auf dem Rhein von Andernach zum Naturschutzgebiet Namedyer Werth (Kaltwasser-Geysir)
  •  Eintrittsgelder Lava-Dome & Felsenkeller in Mendig, Erlebniswelten Grubenfeld in Mayen, Geysir Andernach
  •  Führung mit einem Experten in Lava-Dome & Felsenkeller in Mendig
  •  Qualifizierte Reiseleitung

Zusätzliche Entgelte / nicht enthalten

  •   An- und Abreise nach/von Mayen (Angebot Bahnfahrt auf Anfrage)
  •   EZ (einfaches Zimmer): 70 €
  •   EZ (komfortableres Zimmer): 140 €
  •   DZ als EZ: 245 €
  •   Halbes DZ ohne passende/n Zimmerpartner/in voller EZ-Zuschlag

Vor Ort fällige zusätzliche Entgelte

  •   Mittagsverpflegung und 6x Abendessen

Anforderungen:

Anforderungslevel
Nicht für mobilitätseingeschränkte Reisende geeignet

Termine

 
B-Nr
Termine Preis
nicht mehr buchbar
Do.01.01 - Do.01.01.70 Anfrage  buchen

ungefähre Gruppengröße: min. 8, max. 18, die Reise- und Rücktrittbedingungen als pdf.
Reisebeginn/-Ende: Mayen ab mittags / nach dem Frühstück

Die Höhe der Anzahlung beträgt 20 % vom Reisepreis, der Restbetrag ist bis 21 Tage vor Reisebeginn fällig. Sollte die angegebene Mindestteilnehmerzahl einmal nicht erreicht werden, so hat der Veranstalter bis 21 Tage vor Reisebeginn ein Rücktrittsrecht.

Veranstalter: Natours - Partner

Status
  = noch buchbar   
  = eingeschränkt buchbar / Mindestteilnehmerzahl erreicht
  = nicht mehr buchbar

Reisebeschreibung

Die Osteifel zwischen dem Rhein bei Koblenz, dem Laacher See und den Orten Mayen und Mendig ist vor vielen Jahrtausenden durch heftigen Vulkanismus geformt worden. Früh erkannten die hier lebenden Menschen die besonderen Eigenschaften von Lava und Tuffgesteinen, schon Kelten und Römer schlugen Mühlsteine aus dem rauen Gestein, später wurden Backofensteine legendär. Unzählige Layen (Steinbrüche) zeugen bis heute vom intensiven Stein-Abbau. In Andernach wurden die Endprodukte auf Rheinschiffe verladen und weithin verkauft. Höhepunkte bieten die Besuche des Kloster Maria Laach mit ihrer prächtigen romanischen Basilika im Ringwall des Laacher Sees und das mittelalterliche Städtchen Monreal mit Fachwerkhäusern und steinernen Brücken in malerischer Lage im engen Elztal.

Wohnen und Essen

Wir wohnen in einem kleinen Hotel im lebendigen Eifeler Städtchen Mayen in der Nähe des Ostbahnhofs, ein idealer Ausgangspunkt für alle Ausflüge mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Hotel wird von der Besitzer-Familie in dritter Generation sehr liebevoll geführt. Die unterschiedlich geschnittenen Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und verfügen über TV, Telefon und eigene Dusche/WC. Es stehen zwei einfache kleine Einzelzimmer sowie zwei etwas größere Einzelzimmer mit mehr Komfort zur Verfügung, außerdem können auch große Doppelzimmer als Einzelzimmer gebucht werden (s. Extras). Wir werden an allen Tagen mit einem vielseitigen Frühstück verwöhnt. Am Anreise-Abend wird uns im Hotel-Restaurant ein Willkommens-Menü serviert. Für die anderen Abende stehen das Hotel-Restaurant sowie verschiedene Restaurants und Imbisse in Mayen zur Verfügung, teilweise kann auch in den besuchten Orten in besondere Restaurants eingekehrt werden (nicht im Reisepreis enthalten). An allen Tagen gibt es mittags Einkehrgelegenheiten oder es kann gepicknickt werden.

Aktivitäten

Einfache Wanderungen auf guten Wanderpfaden von 7 km bis 12 km Streckenlänge mit maximal 250 Höhenmeter aufwärts und 350 Höhenmeter abwärts sowie mehrere Stadtrundgänge. Die längere Wanderung am 5. Tag mit 17 km Streckenlänge und 440 HM aufwärts / 560 Höhenmeter abwärts kann auf 11 km und weniger Höhenmeter verkürzt werden durch eine Rückfahrt mit dem Bus.

Anreise

Wir empfehlen die Anreise per Bahn, denn Mayen ist über Koblenz und Andernach gut an das deutsche Intercity-Bahnnetz angeschlossen. Sehr gerne unterbreiten wir Ihnen ein entsprechendes Angebot. Die Anreise sollte möglichst bis 16:30 Uhr erfolgen, das Hotel liegt fußläufig nah am Mayener Ostbahnhof. Das Hotel verfügt nicht über Parkplätze, es kann aber in den Nebenstraßen des Wohnviertels ohne Gebühren geparkt werden. Da die Reise komplett mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchgeführt wird, ist ein Auto während der Reise nicht nötig.

Verlauf der Reise

1. Tag: Anreise nach Mayen in die Osteifel. Anreise zum Hotel nach Mayen bis 16:30 Uhr. Nach einem Rundgang an der Nette und durch die weitläufige Fußgängerzone von Mayen mit der markanten Genoveva-Burg genießen wir das Willkommens-Abendmenü im Hotel-Restaurant.

2. Tag: Wallfahrtsort Fraukirch & Basaltstadt Niedermendig. Vom Örtchen Thür wandern wir zum Naturschutzgebiet Thürer Wiesen mit seiner Wasserbüffel-Herde und weiter zum Wallfahrtsort Fraukirch, einer Kirche mit Gehöft in Alleinlage und begegnen hier in einem bunten Altarbild aus dem 17. Jh. der spannenden Genoveva-Sage. Zu Fuß geht es weiter in die Stadt Niedermendig mit typischer Basalt-Architektur von einfachen Arbeiterhäusern bis zu den Villen der Jugendstilzeit.
Am Nachmittag beginnt in Niedermendig die Erde zu beben, ein ohrenbetäubendes Tösen setzt ein und rasch fließende glutrote Lavamassen machen ein Entrinnen unmöglich – gut, dass die Vorführung im Mendiger „Lava-Dome“ nur digital ist! Nach dieser spektakulären Simulation eines Vulkanausbruchs steigen wir tief hinab in den Felsenkeller, wo früher unter schwierigsten Arbeitsbedingungen gewaltige Basaltblöcke für die Produktion von Mühlsteinen abgebaut wurden und im 19. Jahrhundert ganz viel Bier gekühlt wurde. (Gesamtstrecke ca. 12 km, ca. 170 Höhenmeter (HM) auf- und abwärts)

3. Tag: Mayener Grubenfeld und Fachwerkdorf Monreal. Am Vormittag besuchen wir das Mayener Grubenfeld, wo viele Mühlsteinfunde von der Keltenzeit über die Römerzeit bis in die Neuzeit präsentiert werden und die Arbeitsbedingungen gut dargestellt sind. Sehr sehenswert sind auch die Basalt-Kunstwerke im Skulpturenpark Lapidea. Nach einer Mittagspause fahren wir in den Mayener Ortsteil Kürrenberg, von wo aus wir durch das stille, von hohen Bergflanken eingerahmte Trillbachtal wandern. Am Ende steigen wir von der mächtigen Burgruine der Löwenburg in das mittelalterliche Örtchen Monreal ab, das mit seinen Fachwerkhäusern und Steinbrücken malerisch an der Elz liegt.
(Gesamt-Wanderstrecke ca. 10 km, ca. 50 HM aufwärts und 200 HM abwärts)

4. Tag: Wandern & Romanik - Laacher See und Kloster Maria Laach. Von Glees wandern wir um den Veitskopf-Vulkankegel zum dicht mit Buchenwald bewachsenen Ringwall des Laacher Sees und genießen vom Lydiaturm den Ausblick über den großen See, der bei einem gewaltigen Vulkanausbruch vor 13.000 Jahren entstand. Am östlichen Seeufer zeugen sprudelnde Kohlensäure-Bläschen (Mofetten) von immer noch vorhandener vulkanischer Aktivität. Wir umwandern den ovalen See und erreichen am Nachmittag das Kloster Maria Laach mit einer der bedeutendsten romanischen Klosterkirchen Deutschlands. Nach einem kurzen Rundgang im Klostergelände und einer Filmvorführung über das Kloster bestehen Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten. (Wanderstrecke ca. 11 km, ca. 220 HM aufwärts und 175 M abwärts)

5. Tag: Schöne Aussichten – Ettringer Bellerberg, Hochsimmer und Schloss Bürresheim. Nach einer Wanderung über die Vulkankuppe des Ettringer Bellerbergs mit perfektem Blick auf Mayen im Talkessel der Nette geht es hinunter in die Ettringer Lay mit einer senkrechten Basalt-Abbauwand, die heute von Kletterern genutzt wird. Anschließend erklimmen wir den 588 m hohen Hochsimmer, einen vor 400.000 Jahren ausgebrochenen Vulkankegel. Durch abwechslungsreichen Wald steigen wir hinab ins Nettetal, wo wir am Zufluss des Nitzbachs auf das romantische, niemals zerstörte Schloss Bürresheim stoßen. Gemütlich wandern wir im Waldschatten am Hang des Nettetals nach Mayen zurück.
(Gesamt-Wanderstrecke ca. 17 km, ca. 440 HM aufwärts und 560 HM abwärts, bis Schloss Bürresheim 11 km, Rückfahrt mit Bus möglich)

6. Tag: Über den Rheinhöhenweg in die „Essbare Stadt“ Andernach und zum Geysir. Vom Örtchen Eich wandern wir durch die hügelige, offene Landschaft der Pellenz in Richtung Rhein und erreichen über den Rheinhöhenweg mit spektakulären Ausblicken auf Weinhänge und das Neuwieder Becken schließlich die über 2000 Jahre alte Hafenstadt Andernach. Nach einer Pause in der lebendigen Altstadt erkunden wir die wichtigsten historischen Gebäude, zu denen der renaissance-zeitliche Alte Krahnen am Rhein-Ufer gehört, der 400 Jahre lang zum Verladen von Mühlsteinen, Töpferware und vielen anderen Vulkansteinprodukten der Osteifel auf Rheinschiffe diente. Besonders interessant sind die vielen Grünflächen und Hochbeete der Stadt Andernach, die seit über 10 Jahren unter dem Titel „Essbare Stadt“ mit Gemüse- und Obstanbau zum Selbstbedienen bundesweit Furore macht. Der Tag wird mit einer Bootsfahrt zum Kaltwasser-Geysir am Namedyer Werth gekrönt.
(Wanderstrecke ca. 7 km und Stadtrundgang ca. 3 km, ca. 110 HM aufwärts, 260 HM abwärts)

7. Tag: Backofen-Steinbrüche Bell und Obermendig & Panorama-Rundblick vom Gänsehals. Am „Backes“, dem Nachbau eines traditionellen Tuffstein-Backofens im Backofenbauer-Ort Bell, startet die Wandertour, die uns durch Buchenwald und durch das Kellbachtal führt. Mehrfach stoßen wir auf heute nicht mehr genutzte, gewaltige Tuffsteinbrüche, die früher von Familien aus Bell und Obermendig ausgebeutet wurden. Auf dem Gänsehals-Berg lassen wir die erlebnisreiche Woche mit einem Panorama-Rundblick von der Aussichtsplattform des Sendeturms ausklingen. (Wanderstrecke ca. 11 km, ca. 250 HM aufwärts, 350 HM abwärts)

8. Tag Abreisetag. Nach einem letzten ausgiebigen Frühstück heißt es Abschied nehmen vom Vulkanpark Osteifel. Oder individuelle Verlängerung in der Region, gerne sind wir behilflich.
(Programmänderungen vorbehalten)

Unser Team berät Sie gerne:

Am Telefon 0541 34751894

Das Natours Team

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